Wir, Menschen, überblicken Zusammenhänge am Besten, wenn wir sie auch visuell miteinander in direkte Verbindung bringen können. Diese Ebene fehlt aktuell.

Wir brauchen etwas das: 

  • Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammenführt
  • Tools bereit stellt, die es uns nicht nur visuelle in einen eigenen Kontext bringen lässt
  • eine Darstellungsebene über den fragmentarischen Einzelanbietern von Social Media u.a. Quellen.
  • und Vieles mehr, was sich daraus ergibt…

 

4.1 Die Hauptfunktionen im „overlayer“ Masterboards und dazugehörige Toolbox
Eine Ebene darüber, ein gestaltbarer Denk‑Raum, eine Art digitale Galerie, in der Inhalte nicht mehr im Strom vorbeiziehen, sondern bewusst angeordnet werden können. Sie schaffen eine höhere Ordnungsschicht, die es ermöglicht, Informationen aus verschiedensten Quellen sichtbar zusammenzuführen und in Beziehung zu setzen. Eine Sammlung von internen Programmen, die Aufnahme, Bearbeitung und Kommentierung auf der übergeordneten Ebene, also im Masterboard ermöglichen.

(Details folgen…)

Hier einige Beispiele für die Nutzungsmöglichkeiten: 

  • persönliche Denk‑ und Sortierbereiche
  • geteilte Räume für Gruppen
  • öffentliche Themenboards
  • private Rechercheumgebungen
  • Live Coaching Umgebung
  • Streaming Umgebung
  • kommerzielles Werbeboard
  • Board für die neuesten Nachrichten der „Tagesschau“ Stream, Chat, Quellen, Grafiken, Interviews alles an einer Stelle.

um nur einige Beispiele zu nennen.

 Was aus Boards entsteht und für wen es zugänglich ist, entscheidet der/die InhaberIN.

 

4.2. Verschiedenste Quellen… und davon gibt es viele … oder?

Wir müssen der Realität ins Auge sehen. Für uns zählt schon lange nicht mehr auf welchem Sender eine Talkshow lief. Es geht um den Host. Uns ist egal, welcher Sender die Krimiserie produziert hat, es geht um die Serie. Wir suchen nach dem berühmten Wissenschaftler, wir suchen ihn nicht über seinen Arbeitgeber.

Wir suchen nach „Marken“ und nach Themen. Also kann man es, auch wenn es weh tun mag, unterscheiden zwischen 2 Arten von Quellen.

Dem „user“ als eigene Quelle und dem Rest „externen Quellen“ alles außerhalb der Masterboards.

zu dem Thema Quellen = content hier.

 

4.3 Hier der Versuch eines ersten Beispiels: User Story: Bob und sein erstes Masterboard
Bob interessiert sich seit ein paar Tagen für das Thema „Künstliche Intelligenz in der Medizin“. Nicht beruflich, einfach aus Neugier. Doch überall, wo er sucht, findet er nur Fragmente: kurze Social‑Media‑Clips, Nachrichtenartikel, YouTube‑Interviews, wissenschaftliche Grafiken, persönliche Erfahrungsberichte. Alles spannend, aber alles verstreut.

Also öffnet Bob ein neues Masterboard.

Er beginnt damit, ein paar Inhalte aus seinem Alltag hineinzuziehen:
ein kurzes TikTok‑Video, das ihm den Algorithmus erklärt hat, ein Zeitungsartikel über Diagnostik, ein Podcast‑Ausschnitt, den er gestern gehört hat. Zum ersten Mal sieht er diese Dinge nebeneinander, nicht nacheinander.

Dann fügt er ein paar eigene Gedanken hinzu: kleine Notizen, Fragen, die ihm beim Lesen gekommen sind, und eine Erinnerung an ein Gespräch mit einer Freundin, die im Krankenhaus arbeitet. Er gruppiert die Inhalte in drei Bereiche: „Chancen“, „Risiken“, „Beispiele“. Die Struktur entsteht intuitiv, ohne Plan – einfach so, wie er denkt.

Als er ein wissenschaftliches Diagramm findet, das er spannend findet, legt er es direkt neben ein kurzes Social‑Media‑Video, das denselben Sachverhalt stark vereinfacht darstellt. Zum ersten Mal erkennt er, wie beide Perspektiven zusammenhängen. Das Masterboard beginnt, ein Bild zu formen.

Nach einer halben Stunde hat Bob nicht nur Inhalte gesammelt, sondern ein eigenes Verständnis aufgebaut.
Er nimmt sein Smartphone, spricht eine kurze Videonotiz ein und erklärt in seinen eigenen Worten, was er bisher verstanden hat. Diese Videonotiz wird Teil des Masterboards.

Am Ende entscheidet er, aus seinem Board einen Masterpost zu machen: eine kleine Zusammenfassung, die seine wichtigsten Erkenntnisse enthält. Kein fertiger Artikel, kein perfektes Video – einfach sein persönlicher Blick auf das Thema. Er teilt ihn mit zwei Freunden, die ebenfalls neugierig sind.

Ein Masterboard ist kein Feed, sondern eine Fläche, auf der Nutzer Inhalte aus allen Bereichen ihres digitalen Lebens zusammenstellen können: Unterhaltungsmedien, Social‑Media‑Posts, wissenschaftliche Erkenntnisse, kulturelle Beiträge, öffentliche Informationen, eigene Ideen, Erinnerungen oder Dateien. Alles kann nebeneinanderstehen, kombiniert, gruppiert oder weiterentwickelt werden – so, wie es dem eigenen Denken entspricht.

Und dieses Weiterentwickeln endet nicht bei der Anordnung von Inhalten:
Aus jedem Masterboard kann ein eigener Masterpost entstehen. Nutzer können Inhalte kommentieren, eigene Texte hinzufügen, Zusammenfassungen schreiben oder Video‑ und Audiokommentare aufnehmen. So wird aus einer Sammlung von Informationen ein gestalteter Beitrag – ein persönlicher Blick auf ein Thema, der sich teilen, diskutieren oder weiter bearbeiten lässt.