Wieder ein neues Wort, ich hätte ja glatt „user Aufmerksamkeitsspanne“ getitelt, dass war knapp.
Ich suche nach einer übersichtlichen Visualisierung für unsere tägliche Wahrnehmung auf unsere fragmentarische digitale Medienwelt. Hier ein Versuch der Darstellung des aktuellen „Zustandes“.
Wichtig: Es geht um organische Reichweite, dazu habe ich hier was geschrieben.
Erklärung:
B. Social Media: farbige Kreise
C. Informationen auf „nicht Social Media“ Kanälen. wie Websites, Datenbanken, digitalen Bibliotheken etc.
Mischkategorie:
B. mit C. Also farbiger Kreis mit einem schwarzen Kreis darin.
Denn Social Media kann/ist teils eigenständige nicht zweitverwertete Information und damit eine eigenständige Quelle.
Oder verweist auf eine „nicht Social Media “ Information, als Quelle.
Die „Käsekästchen“/ das schwarze Gitter, sollen zeigen, dass jedes Medium allein für sich steht und nicht automatisch irgendwo verknüpft ist oder wird. (Crossposting also damit als 😉 Menschensache, aktive Tat, deklariert)
IST ZUSTAND
(meiner Einschätzung nach) Der user, nimmt in diesem Beispiel am meisten und vordergründig den blauen Kreis wahr. Dahinter gelangt noch etwas Aufmerksamkeit an den grünen, den orangen und den schwarzen Kreis. In der Praxis wäre das zum Beispiel unsere Persona Bob (die hier immer wieder auftaucht):
Bob hat eine Lieblingsplattform der er traut und in der er sich hauptsächlich aufhält. Zwei weitere Plattformen gehören noch zu seinem täglichen Konsum, allerdings nicht zwingend jeden Tag. Dazu hat er eine „klassische Quelle“ die er regelmäßig aufsucht. Was meine ich denn mit „klassische Quelle“? Z.b. t-online Nachrichten Plattform, oder die tägliche Tagesschau im TV, oder seinen Lieblingsinfluencer bei Youtube. Und an dieser Stelle wird ziemlich deutlich, „klassische Quelle“ beschreibt nicht das Medium, sondern die Dynamik, des Konsums. Wobei das nicht absolut zu sehen ist. Hier bleibe ich jetzt aber mal an der Oberfläche.
Bob ist also rein statistisch gesehen, täglich auf Facebook, danach auf Instagram und ein bisschen auf X unterwegs, und schaut ab und zu… nehmen wir die Tagesschau.
Damit ist Bob ein fürchterlich normaler Mensch, wenn man sich den Konsum der fragmentarischen Social Media anschaut. Er wechselt von Plattform zu Plattform, wobei, um ihn mal ein wenig zu verteidigen, jede Menge Konzentration verloren geht. Außerdem hat er so schwer einen Überblick über ein und das selbe Thema über die Plattformen hinweg. Er verschenkt seine Daten, und sein „user Verhalten“ (wichtig um ihn perfekt mit der richtigen Werbung zu beschallen) an die Betreiber der Plattform, die damit u.a. ihr Geld verdienen. Und ach ja, er ist rechtlich nicht von EU Recht geschützt. Aber hey, das ist für uns alle Alltag. 😉
„overlayer“ verändert diese Faktoren.
SOLL ZUSTAND
Diese Kreise sind alle auf einer Ebene und alle separiert. Es gibt natürlich Verlinkungen, und sogenannte „cross posts“. Wenn also jemand der postet eine Community hat, die seine Posts, in andere Social Media´s (einen anders farbigen Kreis) weiterteilt, super! Dann steht es dort alleine im Wald. Aber es ist gut für die organische Reichweite.
Was wäre also wenn, man versuchen würde alle Kreise in das Feld (mit dem blauen Kreis) mit der meisten Aufmerksamkeit zu bekommen? Aktuell ist das nicht möglich, da jede Plattform für sich selbst steht und keine Konkurrenz im Nacken oder gar neben sich haben möchte. Denn die Konkurrenz nimmt Aufmerksamkeit weg und gräbt damit auch Daten ab. Kurz: Geld.
Vorausgesetzt man hätte als Plattforminhaber/In nicht den Anspruch die Seele (Daten, Nutzerverhalten) seiner Kunden/user zu verkaufen. Dann könnte das hier eine Lösung sein:
– O.K. Kein Kreis ein roter viereckiger Rahmen mit farbigen Streifen. Super Lösung, oder? Es kann so einfach sein. Genau. 😉 –
Overlayer integriert via Schnittstelle (API) die bestehenden Quellen (Social Media, TV, etc. warum Quellen? hier) und bietet sie visuell, alle auf einer Ebene nebeneinander an. Dazu bietet die Plattform die Möglichkeit selbst ausgewählte Fremd-Posts und Inhalte aus verschiedenen Quellen in einem eigenen „Masterboard“ (mehr zu Masterboards hier und hier ) zu zeigen und übergreifend in der Plattform zu kommentieren. Anders formuliert: Es ist mit overlayer möglich eine Galerie mit Quellen zu erstellen und diese dann mit Video, Audio, Text zu besprechen zu kommentieren und zu teilen.
Was würde Bob tun?
(Beispiel folgt)
Die Nutzung von overlayer ist bequem. Der user findet alles „auf einer Seite“ und hat sogar informationstechnisch einen Überblick. Es gibt noch weitere Faktoren, auf die ich an anderer Stelle eingehen werden, die overlayer schmackhaft machen. (Links folgen)
Hier gehts darum, dass die „Masterboards“ mit der Zeit zu dem werden, was jetzt in den einzelnen fragmentierten Plattformen (hier auch Quellen genannt) die „posts“ „rheels“ „storys“ sind. Denn die Bequemlichkeit wird langfristig siegen, und dann könnte das schon so aussehen:
– Super, jetzt hat sie einen roten Balken davor gemacht. –
Ja, das ist overlayer. Hier findet man „Masterboards“ (roter breiter Balken), wo man auf „einer Seite“ alle Quellen (Social Media Posts Websites, Podcasts, TV Sendungen…) zu einem Thema oder einem Gedanken einer Person, einer Situation etc. etc. zusammenhängend, abgebildet und kommentiert werden können. Warum sollte man dann diese Quellen einzeln über einzelne Apps/ separaten Plattformen aufrufen?
Und damit… so der Kern meiner Idee, und warum ich das hier alles schreibe, glaube ich: wir user werden immer weniger die Quellen separat einzeln ansteuern.
Weil wir faul sind. Damit werden sie immer weiter in den Hintergrund rücken und wir werden direkt die Tagesschau in einem Masterpost kommentieren. Wir werden nicht erst in Facebook posten, um es dann in einem Masterboard zu kommentieren… das wäre ja soooooo kompliziert…
Aber wie kommt man denn vom overlayer zur Tagesschau?? hier


